Stolpersteinverlegung im Altlandkreis Döbeln

Stolpersteinverlegung 2015 Leisnig

Die AG Geschichte des Treibhaus e.V. Döbeln hat in der vergangenen Zeit die Geschichte der jüdischen Bürger_innen aus dem ehemaligen Landkreis Döbeln erforscht und aufgearbeitet. 2015 wurden Stolpersteine an ehemaligen Wohn- und Arbeitsorten von Jüdinnen und Juden in den Städten Leisnig, Döbeln, Hartha, Waldheim und Roßwein verlegt.

Ziel ist es, an die Opfer der NS-Zeit zu erinnern. „Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist“ heißt es im Talmud, einem der bedeutendsten Schriftwerke des Judentums. Mit den Gedenktafeln aus Messing vor den Häusern soll die Erinnerung an die Menschen lebendig gehalten werden, die einst dort wohnten. Ein Stein. Ein Name. Ein Mensch.

Der Künstler Gunter Demnig, der diese Initiative ins Leben gerufen hat, war vom 10. bis 12. November 2015 im Altlandkreis und verlegte die Stolpersteine.

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